404 Kiesdach – Scanto

Kiesdach

Kiesdachsanierung

 

  • Kies entfernen, Dachfläche reinigen und abkehren. Vorhandene Blasen in der Dachpappe aufschneiden, Feuchtigkeit austrocknen und aufgeschnittene Dachpappe frisch verkleben bzw. verflämmen.
  • Evtl. Gully-Einläufe abdichten. Bitumenreste bzw. aufstehende Dachpappe in diesem Bereich abscheren. Anschließend werden die Gullies fachgerecht in die Dachhaut eingebunden. Soweit erforderlich bzw. gewünscht werden Sutten, in denen Wasser stehen kann, ausnivelliert.
  • Bitumenvoranstrich satt und vollflächig als Staubbinder und Haftbrücke auftragen. Gleichzeitig werden der ausgelaugten und ausgetrockneten Dachhaut auch Öle zugeführt, wodurch sie widerstandsfähiger wird.
  • Erste Lage Elastomer- bzw. Plastomerbahn im Flämmverfahren verlegen. Die Abdichtungsbahnen sind hochreißfest und elastisch. Je nach Anforderung sind die Bahnen 4 mm oder 5 mm stark. Die Bahnen sind mit Naturschiefer, als zusätzlicher UV-Schutz, abgestreut. Dehnungsrisse und -fugen werden elastisch abgedichtet, indem ein Schleppstreifen lose über den Riss bzw. die Fuge gelegt wird. Die darüber verlegte Dachhaut wird dabei nur seitlich auf das Dach geflämmt und nicht im Bewegungsbereich. Somit besteht keine kraftschlüssige Verbindung zum Dach im Dehnungsbereich und eine Bewegung der Fuge ist fortan möglich, ohne daß die Dachhaut reißt.
  • Lichtkuppeln, Kamin usw. 2-lagig abdichten und fingerförmig in die Flächenabdichtung einbinden.
  • Zweite Lage Dachhaut verlegen. Hochzüge herstellen eventuell mit mechanischer Befestigung.